Bundeskunsthalle, Bonn

Bundeskunsthalle, Bonn

Bauherr: Bundesbaudirektion Bonn (ehm.)

Architekt: Prof. Gustav Peichl

Gewerk: Atrium-Fassade, starrer Sonnenschutz, Sheddach, hängende Fassadenkonstruktion

Bilder zum Projekt

 
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Die Bundeskunsthalle in Bonn ist ein Kommunikationszentrum und Haus für Wechselausstellungen und wurde vom Wiener Architekten Gustav Peichl entworfen. Der Grundriss des kubischförmigen Gebäudes mit einer Ausstellungsfläche von 5600 m² besteht aus jeweils 96 m langen Fassaden. Der im Inneren des Hauptgebäudes integrierte Foyer-Trakt ist mit einer Sinusfassade ausgestaltet. Die drei Lichttürme, den Dreiklang der bildenden Künste - Architektur, Malerei und Skulptur symbolisierend, versorgen die Ausstellungsbereiche mit Tageslicht.

Die Vorhangfassade im Bereich des Foyertraktes unterteilt den Raum im Eingangsbereich in der Diagonalen. In die Sinusfassade, die aus gebogenen Glas-, Anschlusselementen und Profilen besteht, sind 3 Karusselltüren integriert. Der Bereich der unteren Anschlüsse ist mit gebogenen Edelstahlelementen versehen.Die hängende Fassadenkonstruktion besteht aus Stahl-T-Profilen, die im Innenbereich mit konisch geformten Sonderprofilen verkleidet ist. Die mit dem System HARTMANN erstellte Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion hat eine Ansichtsbreite von 52 mm. Die Profile haben eine sichtbare Kappenverschraubung in einem vom Architekten vorgegebenen Maßraster.