Flugsicherheits-Platzkontrollturm, Manching

Flugsicherheits-Platzkontrollturm, Manching

Architekt: Gerum + Rubner, Augsburg

Gewerk: Fenster-, Türen- und Fassadengewerke, Sonnenschutz in den Bereichen des Sockels und der Kanzelgeschosse

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Aufgrund der architektonischen Gegebenheiten des Turmes waren hohe Anforderungen bei der Konstruktion und den Montagearbeiten zu erfüllen. Die Fassade muss Bewegungen und Formänderungen des Bauwerks in Folge von Windböen und der geographischen Gegebenheiten aufnehmen können. Die Gewerke müssen bei den oben genannten Bedingungen Fugendurchlässigkeit und Schlagregendichtheit nach DIN 18055 gewährleisten und hohen Schall- und Brandschutzanforderungen gerecht werden.

Um den achteckigen Turmschaft schließt die in 16 Einzelelemente unterteilte Kanzeluntersicht an. Die Einzelelemente sind unter der Stahlbetonschale des Technikgeschosses untergehängt. Durch die entsprechende Anordnung horizontal und vertikal angeordneter Fugen entstehen somit 24 trapezförmige Einzelkassetten. Die Blechkassettenverkleidung ist in den Fugen mit der über Ankerschienen am Baukörper fixierten Unterkonstruktion mit Edelstahlschrauben befestigt.

Bei den Fenster- und Fassadenelementen handelt es sich um Ausführungen in Pfosten-Riegelkonstruktion. Die Wahl der Profile erfolgte unter der Maßgabe optimaler und ungehinderter Sicht.

Zur Verwendung kamen Rahmen aus Aluminium-Strangpressprofileneiner Sonderkonstruktion im System HARTMANN. Die Rahmen sind mit Vorrichtung für Druckverglasung ausgestattet.

In den Kassetten sind Aussparungen mit einem Durchmesser von 100 mm eingelassen, um die Tragstangen bzw. Seile des zur Montage notwendigen bauseitigen Hängegerüstes zu befestigen. Mit Hilfe des Gerüstes wurden die Montagearbeiten der Kanzeluntersichtsverkleidung und des Kanzelrandes realisiert. Nach der Montagephase wurden die Öffnungen mit Aluminum-Scheiben in Richtung des stufenweise rückgebauten Gerüstes bündig verschlossen.